Europäische Christen: Unterschiedliche Geschichte - Gemeinsame Verantwortung

26.04.2018, 18:00 – 21:00 Uhr | Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München

Angesichts der Flüchtlingssituation fordern die beiden großen Kirchen in Deutschland mit ihren Vertretern, dem EKD-Ratspräsidenten Landesbischof Bedford-Strohm und dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Marx, mehr Verantwortung der Kirchen für eine friedliche Lösung der Konflikte in den Kriegs- und Krisengebieten und für eine Willkommenskultur in Europa ein. Denn Europa ist durch seine vorwiegend christliche Prägung zu einer wohlwollenden Aufnahme der Menschen im Sinne der Nächstenliebe verpflichtet. Die Nationen in der EU interpretieren ihren christlichen Wertehintergrund allerdings sehr unterschiedlich, vor allem in Osteuropa stehen auch die Christen einer religiösen und kulturellen Öffnung Europas kritisch gegenüber. Wie findet die EU zu einer gemeinsamen Friedenspolitik? Gibt es christliche Prägungen und Haltungen, die eine politische und ethische Gemeinsamkeit begründen können?

Nach einem Impulsvortrag von Arne Lietz, SPD-Abgeordneter des Europäischen Parlaments, ordentliches Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und Entwicklungsausschuss, stellvertretendes Mitglied im Unterausschuss Menschenrechte sowie Vorsitzender des Fachausschusses Christen in der SPD in Sachsen-Anhalt, werden wir gemeinsam ins Gespräch kommen mit Vertretern kroatischer, ungarischer und polnischer Gemeinden in München. Die Moderation übernimmt Jutta Höcht-Stöhr, Leiterin der Evangelischen Stadtakademie München.

Anmeldungen bitte per Mail an: diana.stachowitz@bayernspd-landtag.de oder telefonisch unter: 089/ 4126 - 2729

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