„Die Begeisterung für die Demokratie wecken“

23. März 2018

Diana Stachowitz mit den Schülerinnen des Maria-Ward-Gymnasiums Nymphenburg
Diana Stachowitz mit den Schülerinnen des Maria-Ward-Gymnasiums Nymphenburg

Auf Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten Diana Stachowitz, zuständig für den Münchner Norden, besuchte eine Schulklasse des Maria-Ward-Gymnasiums Nymphenburg im Rahmen des Sozialkundeunterrichts den Bayerischen Landtag. „Die jugendlichen Besuchergruppen sind immer wieder ein besonderer Höhepunkt in meiner politischen Arbeit“, freute sich die Abgeordnete über ihre Gäste. „Mir liegt es besonders am Herzen, gerade junge Menschen für die Demokratie und die Politik zu begeistern. Unsere Demokratie lebt vom Mitmachen und von dem Engagement jedes einzelnen. Den Jugendlichen zu zeigen, welche Möglichkeiten sie dabei haben - dies ist mir wichtig.“

Die Schülerinnen sahen einen Film über die Arbeitsweise des Bayerischen Landtages und konnten auf der Besuchertribüne im Plenarsaal die Debatten live mitverfolgen. Anschließend gab es „Politik zum Anfassen“ in der Diskussionsrunde mit Diana Stachowitz, die sich viel Zeit nahm, um alle Fragen zu beantworten. So stand diesmal das Thema Demokratie und Wahlen ab 16 Jahren im Mittelpunkt, aber auch bei der Asylpolitik waren viele Fragen offen. „Für mich sind diese Diskussionsrunden immer sehr wichtig. So erfahre ich aus erster Hand, welche Themen für meine Gäste wichtig sind und welche Anregungen sie für mich haben“, betont Diana Stachowitz.

Bereits im Jahr 1627 eröffnete die Engländerin Maria Ward die erste Mädchenschule in München mit dem Gedanken, dass die Frau eine wichtige Rolle in Familie, Gesellschaft und Kirche spielt und dass dafür eine gute Ausbildung die Grundlage bildet. „Wie modern die Auffassung der Maria Ward war, zeigt sich heute. Unsere Gesellschaft wird von den Frauen zusammengehalten: Sie kümmern sich um die Kinder, pflegen ältere Angehörige und gehen nebenher auch noch arbeiten“, stellt Diana Stachowitz fest. Leider seien Frauen in Führungspositionen in Wirtschaft, aber auch in der Politik, noch immer deutlich unterrepräsentiert. „Dies müssen wir ändern! Die Schülerinnen von heute sind die Chefinnen von morgen. Und dazu gehört für mich, dass sie allumfassend über ihre Beteiligungsrechte und die Möglichkeiten in unserer Demokratie informiert sind. Ich freue mich, dass ich dazu heute meinen Anteil leisten konnte“, so die Landtagsabgeordnete, die selbst seit 2008 Mitglied des Bayerischen Landtags ist und dort „ihre Frau“ steht.

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